Windows 11

Probleme und Fragen zu Betriebssystemen und Anwendersoftware

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Schandmäulchen
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Windows 11

Beitrag von Schandmäulchen »

Es ist vollbracht. Privat-PC und Notebook arbeiten jetzt mit Windows 11.

Vorteile ggü. Windows 10: ich sehe keine. Keinen einzigen.
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Screenshot 2025-09-30 223831.jpg
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Schandmäulchen
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Beitrag von Schandmäulchen »

Ich hatte jetzt bei ALLEN Systemen, die ich von Windows 10 auf Windows 11 aktualisiert jabe, das Problem, dass Outlook 2019 den Dienst
mit einer Fehlermeldung startete und sich nicht mehr reparieren ließ. Ergo: ich musste alle diese Systeme komplett neu aufsetzen. :motz:

Eins davon wegen der angeblich nicht vorhandenen Systemvoraussetzungen sogar noch über den Umweg der Installation von Windows 10.
Gott sei Dank bin ich ja faul und erstelle seit Jahrzehnten beim Neuaufsetzen eines Systems nach jedem erfolgreichen Schritt ein Backup,
sodass mir hier nach der Recovery wenigstens die außerordentlich lästige Treibersuche und -installation erspart blieb. :devil:
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Schandmäulchen
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Beitrag von Schandmäulchen »

Übermorgen endet nun offiziell der Support von Windows 10. Und dann kommt so ein Artikel:

Windows 10-Support-Ende: Brauche ich für Windows 11 einen neuen PC?

Da weiß ich wirklich nicht, worüber ich mich hier zuerst aufregen soll. Von einem öffentlich-rechtlichen Sender erwarte ich eigentlich mehr als eine solchen Wisch. Ich will mich wirklich nicht als Expertin aufspielen, aber was ich hier lese, ist teilweise sachlich falsch, wichtige Informationen werden weggelassen und Laien schlicht hinter die Fichte geführt.

Zum ersten bleibt die Möglichkeit unerwähnt, dass man auf älteren Rechnern, die angeblich nicht Windows-11-tauglich sind, legal und ohne spezielle und tiefergehende Kenntnisse sehr wohl UND legal ein Update auf Windows 11 installieren kann und darüber hinaus dabei alle Daten und auch die gewohnte Verzeichnisstruktur behalten kann.

Aber wie man ohne jede Warnung zu refurbished-Geräten raten kann, ohne überhaupt zu erwähnen, dass man da womöglich für sehr viel Geld deutlich ältere Hardware kauft als die, die man bereits hat, und dann auch noch auf Nachhaltigkeit verweist, ist einfach nur kackdreist.

Ich selbst hatte mich ja im Frühsommer mit der Frage beschäftigt, ob ich einen neuen PC kaufe, habe dort auch Gebrauchtgeräte in Betracht gezogen und bin dabei unter anderem auf Angebote wie dieses gestoßen - eine uealte Kiste für 699 €, das hochwertigste ist da die SSD (kostet NEU um die 50€)! Klar hört sich ein i7-Prozessor gut an. Mir stieß dann zuerst der DDR3-Arbeitsspeicher auf, der ja nun wirklich museumsreif ist. Dazu ein i7-Prozessor der 4. Generation, also etwa zwölf Jahre alt. Dazu kommt bei einigen Angeboten ebenso museummreife Software wie MS Office 2010 (der Support wurde bereits vor fünf Jahren eingestellt!)

Damals habe ich mich gefragt, wie man auf eine derart alte Kiste überhaupt noch ein Windows 11 drübergebügelt bekommt - heute weiß ich es und Möglichkeiten dazu wurden ja hier im Thread auch schon verlinkt.

Mir ist bewusst, dass für viele Anwender, die zu Hause nur ein bischen im Internet surfen und ein paar Mails oder Briefe schreiben wollen, auch ein zehn Jahre altes System ausreichend ist. Aber warum sollte man ein deutlich besseres System, das man eben doch mit Windows 11 nutzen kann, zum Elektroschrott geben und für viel Geld durch ein deutlich älteres System ersetzen? Wo bleibt denn DA die Nachhaltigkeit?

Ich finde, dass der WDR hier die Verbraucher nicht nur auf die sehr wohl vorhandene Updatemöglichkeit, sondern vor allem darauf hätte hinweisen MÜSSEN, worauf sie beim Kauf von refurbished-Geräten achten sollten - und dass sie bei gebrauchter Computerhardware ebenso aufmerksam sein müssen wie beim Gebrauchtwagenkauf.
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gasman
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Beitrag von gasman »

:-! Volle Zustimmung! Bild
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gasman
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Beitrag von gasman »

Windows 10 bleibt noch! Aber:
Windows 10 wird ab morgen alle öffentlichen Verwaltungen deutschlandweit stilllegen. Microsoft hat nämlich den Fax-Treiber ltmdm64.sys aus Windows 10 entfernt.
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Quelle
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Schandmäulchen
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Beitrag von Schandmäulchen »

Das. Ist. Nicht. Lustig.
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surfin
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Beitrag von surfin »

Bei uns gibt es fast keine Faxgeräte mehr. Finde ich nicht beruhigend. Wenn die PCs bzw. Outlook ausfallen, können wir keine Schreiben mehr schicken. Ich hätte gerne ein paar als Backup.
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gasman
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Beitrag von gasman »

Und wenn die Telefonkabel mal beschädigt werden, könnt ihr auch kein Fax mehr schicken!
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Schandmäulchen
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Beitrag von Schandmäulchen »

Es ist nie verkehrt, im Falle eines Falles einen Plan B (hier: Backups) zu haben.
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Zwiebel
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Beitrag von Zwiebel »

Der notwendige Versand von Faxen entsteht durch die gerichtsfeste Sendebestätigung. Frist eingehalten. Die gibt es in keiner anderen Versandart.

Dazu kommt, dass bei Angriffen auf die Infrastruktur ein Fax immer noch lange funktioniert. Zuletzt geschehen bei der Uniklinik in Frankfurt, die durch Hacker wochenlang lahmgelegt wurde. Ohne Fax (und Ausdruck per Hand weitergeben, was bei den Entfernungen nicht tauglich war) wäre noch mehr Chaos ausgebrochen.

Wir täten gut daran, die Digitalisierung nicht ganz so hochwichtig zu nehmen. Ich möchte die Abhängigkeit nicht, generell von NIX ohne Alternative(n). Dazu kommt die Abhängigkeit und enorm hoher Stromverbrauch.
Wir können nicht alles tun; aber wir müssen tun, was wir können.
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